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Tipps gegen Spam und für Ihren Datenschutz!

So vielseitig und rahmenlos das Internet ist so gefährlich ist es auch. Besonders der Verkehr über Emails bietet Abzockern und Betrügern ein breites Spektrum an Möglichkeiten, weil der Email-Versand nahezu unkontrollierbar ist. Mit der richtigen Herangehensweise und dem gewissenhaften Umgang mit brisanten Daten kann man derartige Probleme jedoch sicher umgehen.

Es wird viel darüber diskutiert, manche Experten empfehlen vor allem Unternehmen, aber teilweise auch Privatanwendern, man sollte über entsprechende Verschlüsselungssoftware verfügen. Eine weitere unerlässliche Schutzmaßnahme ist ein regelmäßig automatisch durchgeführter Virencheck, der zentral und lokal ablaufen sollte. Hierzu kann man sich über ein umfangreiches Angebot an Software informieren.

Besonders durch Anlagen, die den Emails beigefügt seinen können, bestehen durchaus gewisse Gefahren. So zum Beispiel die Infizierung mit einem Virus, wodurch es später dazu kommen kann, dass man ungewollt alle möglichen Daten wie zum Beispiel das Zugangspasswort zum Email-Server, Provider-Server oder auch zum PC an Andere weiter gibt. Daher sollte man Anlagen wie Exe-, Bat-, Com-Dateien oder als „zip“, „rar“ etc. verpackte Dateien nur von Leuten öffnen, die man kennt und denen man vertraut.

Auch allein der Aufruf von HTML-Seiten, die nicht selten direkt als Email-Body ankommen, kann dazu führen, dass man sich einen Virus einfängt. Derartige Mails nennt man Spam-Nachrichten.

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von kostenlosen Web-Mail-Dienstleistern bei denen von vornherein ein, je nach Unternehmen, relativ guter Spamschutz gewährleistet wird, Denn Spam-Nachrichten sind wahrlich keine Rarität mehr. Wer einmal für einen längeren Zeitraum seinen Email-Account nicht abgerufen hat, wird merken wie viel Müll sich im Spam-Ordner angesammelt hat.

Das beste Vorgehen in diesem Falle wäre die Markierung der gesamten Ansammlung und das darauf folgende Löschen von dieser. Der Spamschutz bei den Web-Anbietern könnte aber auch unter Umständen Nachrichten in den Spamordner verschieben, die man eigentlich lesen wollte, beispielsweise von Firmen, mit denen man in geschäftlicher Beziehung steht. Ein kurzes Abprüfen der Email-Adressen hilft in solchen Fällen davor eventuell wichtige Nachrichten aus Versehen zu löschen.

Menschen oder Firmen, mit denen man im ständigen Email-Kontakt steht sollte man daher sicherheitshalber im Adressbuch anlegen.

Man hüte sich davor, bei unbekannten Adressenten auf beigefügte Links zu klicken, diese führen meist zu lästigen Werbeseiten und im schlimmsten Fall zu virusverseuchten HTML-Texten. Zudem sollte man nie auf Spam-Nachrichten antworten oder sogar private Daten übermitteln. Die Angebote, welche teilweise wirklich verlockend seien können sollten prinzipiell ignoriert werden.

Ohnehin sollte man nach Möglichkeit seine gebräuchliche Email-Adresse nicht im Internet veröffentlichen und für diverse Registrierungszwecke eine zweite Adresse anlegen. Um sich noch besser vor lästigen Spam-Nachrichten schützen zu können empfielt es sich zusätzlich einen Spam-Filter zu installieren.